Für Kosmetik ohne Mikroplastik Drucken
Bundesweite Infoaktion in rund 70 deutschen Städten
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Foto: Greenpeace Karlsruhe
Karlsruhe, 19.11.2016 – Plastik aus Kosmetikprodukten gelangt über die Abwässer in die Umwelt und gefährdet unsere Meere. Darüber und wie Verbraucher Produkte mit festen und flüssigen Kunststoffen inklusive Silikonen künftig vermeiden können, informieren Greenpeace-Freiwillige heute in Karlsruhe. "Viele Menschen wissen nicht, dass sie jeden Tag Mikroplastik aus Make-Up, Peeling oder Duschgel in unsere Flüsse und Meere spülen", sagt Stefan Damm von der Greenpeace-Gruppe Karlsruhe. Kleinste Meereslebewesen können Mikroplastik mit Nahrung verwechseln oder unbewusst aufnehmen; so ist es längst in der Nahrungskette angekommen. Einem kompletten Verzicht auf Kunststoffe in ihren Produkten weicht die konventionelle Kosmetikindustrie jedoch aus. "Umweltministerin Barbara Hendricks muss deshalb feste und flüssige Kunststoffe in Produkten verbieten, die täglich ins Abwasser gelangen", sagt Damm. Eine Greenpeace-Petition zum Unterzeichnen liegt am Infostand aus. (mehr...)
 
Protest für den Erhalt des Amazonas-Regenwaldes Drucken
Neues Staudammprojekt im Herzen des Amazonas bedroht Heimat der Indigenen

München, 18.06.2016 – Greenpeace-Freiwillige protestierten heute in über 30 deutschen Städten gegen den geplanten Bau des 7,6 Kilometer langen São-Luiz-do-Tapajós-Staudammes im Herzen des brasilianischen Amazonas-Regenwaldes. Er wäre der erste von über 40 geplanten Staudämmen in der Region. In der Günther-Klotz-Anlage informierten Mitglieder der Gruppe Karlsruhe über das zerstörerische Bauvorhaben und die Bedrohung der Lebensgrundlage für die indigene Bevölkerung der Munduruku um den Tapajós-Fluss. (mehr...)
 
Nachhaltige Landwirtschaft. Was ist das? Drucken
Vortrag im Rahmen der Baden-Württemberger Nachhaltigkeitstage 2016

Oberkirch, 03.06.2016 – Nachhaltige Landwirtschaft. Was ist das? Wie geht das? Und vor Allem, warum? Auf diese Fragen gab Referent Géza Winzig von der Ortsgruppe Karlsruhe aus Sicht der Umweltschutzorganisation Greenpeace und auf Einladung von Meinrad Heinrich (BUND-Renchtal) eine Antwort. (mehr...)
 
Öffentliche TTIP-Leseplätze für mehr Transparenz Drucken
Nach TTIP-Leaks: Umweltaktivisten legen zuvor geheime Verhandlungstexte aus

Karlsruhe, 21.05.2016 – Unter dem Motto "Demokratie braucht Transparenz", legen Greenpeace-Aktivisten in der Erbprinzenstraße / Kirchplatz St. Stephan (gegenüber der Bad. Landesbibliothek) zwischen 12 und 16 Uhr zuvor streng geheime Verhandlungstexte des Handelsabkommens TTIP aus. Greenpeace Niederlande hatte am 2. Mai knapp 250 Seiten des bislang geheimen Handelsabkommens zwischen der EU und den USA veröffentlicht. Für ein besseres Verständnis der englischsprachigen Verhandlungstexte stellen die Aktivisten Lesehilfen und Hintergrundmaterial zur Verfügung. "Dieser Vertrag geht jeden von uns an. TTIP würde das Leben von über einer halbe Milliarde Menschen alleine in Europa verändern", so Tobias Miller. "Hinterzimmerdeals wie TTIP passen nicht zu Demokratien. Die Verhandlungen müssen gestoppt und eine offene, transparente Diskussion begonnen werden." (mehr...)