Greenpeace setzt sich für einen zukünftigen Nationalpark Nordschwarzwald ein
Karlsruhe, 13.10.2011 – Deutschland muss seinen internationalen Verpflichtungen für die Einrichtung von weiteren Großschutzgebieten auf 5% seiner Waldfläche nachkommen. Der Bundestag hatte 2007 und 2010 fraktionsübergreifend die Biodiversitätsstrategie unterzeichnet, die besagt dass Deutschland bis 2020 diese der Natur überlassenen Gebiete zur Verfügung stellt. Greenpeace greift mit seiner Studie "Deutschlands internationale Verantwortung: Rotbuchenwälder im Verbund schützen" im April 2011 diese Pläne auf und fordert für die Erreichung dieses Ziels 10 neue Nationalparke in Deutschland einzurichten.
Baden-Württemberg und Rheinland-Pfalz haben als einzige Flächenbundesländer mit den höchsten Waldanteilen keinen Nationalpark auf ihrem Gebiet. Nur immer die tropischen Länder aufzufordern ihre Wälder unter Schutz zu stellen während wir im Südwesten untätig bleiben, ist inkonsequent. Greenpeace erkennt die Dringlichkeit, in Baden-Württemberg neben den Bannwäldern endlich auch ein Waldgroßschutzgebiet einzurichten. Ein Nationalpark in Baden-Württemberg kann es nach Meinung von Greenpeace, NABU und BUND nur im Nordschwarzwald geben. Nur hier gibt es genügend zusammenhängende, unzerschnittene Staatswaldflächen auf denen ein solches Schutzgebiet realisierbar ist und die das Potential für einen naturnahen Waldumbau haben. (mehr...)
Greenpeace-Aktivisten protestieren entlang der Bahnstrecke
Foto: Daniel Schäfer/Greenpeace
Karlsruhe, 24.11.2011 – Voraussichtlich heute Vormittag wird der Castortransport aus dem französischen La Hague die deutsch-französische Grenze passieren. Trotz der bisher nicht genau bekannten Streckenführung bereiten sich Greenpeace-Aktivisten auch in Karlsruhe auf das Eintreffen des Castor-Zugs vor. Sobald sich der Transport der deutsch-französischen Grenze nähert, beginnt eine Mahnwache vor dem Karlsruher Hauptbahnhof, die solange aufrecht erhalten wird, bis der Zug die Stadt passiert hat oder eine alternative Route nimmt. (mehr...)
Karlsruhe, 05.11.2011 – Heute protestierten die Greenpeace-Gruppen Karlsruhe und Pforzheim auf der Kaiserstrasse gemeinsam gegen den für das erste Adventswochenende geplanten Castor-Transport aus der französischen Plutoniumfabrik La Hague ins niedersächsische Gorleben. Der Transport des hochradioaktiven Abfalls, der zu einem großen Teil aus Baden-Württemberg stammt, wird auf seinem Weg nach Norden voraussichtlich auch wieder durch Karlsruhe rollen. (mehr...)
Greenpeace stellt Studie zur Lagerung hochradioaktiver Castoren vor
Stuttgart, 19.10.2011 – Die Zwischenlagerung von hochradioaktivem Atommüll wäre am Atomkraftwerk im baden-württembergischen Philippsburg sicherer als im niedersächsischen Zwischenlager Gorleben. Dies geht aus einer Studie hervor, die Greenpeace heute in Stuttgart vorgestellt hat. Danach verfügt das Zwischenlager am AKW Philippsburg über ein Drainagesystem, welches bei einem Flugzeugabsturz das ausströmende Kerosin ableiten soll. So können lang anhaltende Kerosinbrände vermieden werden. Zudem entfiele das in Gorleben nötige Umladen der Castorbehälter von der Schiene auf die Straße, da Bahngleise unmittelbar auf das AKW-Gelände Philippsburg führen. (mehr...)